Viele Klöster wurden reich, trotz des Gelübdes der Armut der Mönche, aus folgenden Gründen:
Zuwendungen und Schenkungen: Adelige und reiche Bürger schenkten Klöstern Land und Geld, um Segen und Gebete zu erhalten.
Agrarische Produktionen: Klöster betrieben landwirtschaftliche Betriebe, die Überschüsse produzierten und Handelsmöglichkeiten eröffneten.
Handwerk und Gewerbe: Mönche betrieben Handwerksbetriebe, wie Schmieden oder Webereien, und erzielten profitables Einkommen.
Wirtschaftliche Autarkie: Viele Klöster waren wirtschaftlich unabhängig, was zur Ansammlung von Reichtum führte.
Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen: Klöster waren oft Bildungsstätten und Krankenhäuser, was zusätzliche Ressourcen und Spenden anzog.
Religiöse Pilgerreisen: Klöster wurden zu Pilgerstätten, was den Besucherstrom und damit die Einnahmen steigerte.
Politischer Einfluss: Klöster hatten oft politischen Einfluss, was ihnen erlaubte, finanzielle Vorteile zu sichern.
Diese Faktoren trugen dazu bei, dass Klöster relativ wohlhabend wurden, während die Mönche selbst der Armut verpflichtet waren.