Hier sind einige Pro-Argumente für die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber:
Rechtsstaatlichkeit: Die Abschiebung abgelehnter Asylbewerberinnen und -bewerber dient der Durchsetzung von Gesetzen. Wenn Asylanträge abgelehnt werden, bedeutet dies, dass diese Personen nicht den erforderlichen Schutzstatus erhalten haben und somit nicht das Recht auf Aufenthalt haben.
Sicherung der Integrität des Asylsystems: Eine konsequente Abschiebepolitik trägt dazu bei, das Asylsystem vor Missbrauch zu schützen. Wenn abgelehnte Asylbewerber nicht abgeschoben werden, könnte dies andere Personen ermutigen, unbegründete Asylanträge zu stellen.
Ressourcenschonung: Die Integration abgelehnter Asylbewerber in die Gesellschaft kann erhebliche staatliche Ressourcen in Anspruch nehmen. Durch Abschiebungen können diese Ressourcen besser für die Unterstützung von anerkannten Flüchtlingen und anderen bedürftigen Gruppen eingesetzt werden.
Sicherheit und öffentliche Ordnung: In einigen Fällen könnte die Anwesenheit abgelehnter Asylbewerber als Bedrohung für die öffentliche Ordnung und Sicherheit angesehen werden. Durch die Abschiebung könnte das Risiko potenzieller krimineller Aktivitäten reduziert werden.
Verantwortung der Herkunftsländer: Die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber kann auch als Maßnahme zur Verantwortung der Herkunftsländer verstanden werden. Diese Länder sollten aufgefordert werden, für ihre Staatsangehörigen Verantwortung zu übernehmen.
Moralische Verpflichtung gegenüber anerkannten Flüchtlingen: Die Ressourcen und die Unterstützung sollten in erster Linie den Personen zugutekommen, die tatsächlich Asyl zu Recht beantragen und genehmigt bekommen haben. Abschiebungen tragen dazu bei, den Fokus auf die Unterstützung dieser Personen zu lenken.
Es ist wichtig, diese Argumente im Kontext zu betrachten und auch die ethischen und humanitären Aspekte zu berücksichtigen, die im Zusammenhang mit Abschiebungen stehen.