Hier ist der Text mit den im Präteritum ergänzten Verben:
Seine Söhne sollten ordentliche Berufe erlernen. Als der Vater aber seine Familie wegen einer anderen Frau verließ, unterbrach Johann Strauß der Jüngere sein Studium und widmete sich von nun an der Tanzmusik. 1849 starb Johann Strauß der Ältere verarmt an einer Scharlacherkrankung in seiner Wohnung in Wien. Ein Jahr zuvor komponierte er noch den bekannten Radezky-Marsch. Am 25. Oktober 1825 wurde Johann Strauß der Jüngere geboren. Sein Vater führte nicht gerade ein harmonisches Familienleben. So erlebte Johann keine glückliche Kindheit. Er wurde noch beliebter als sein Vater. Das gefiel dem Vater gar nicht gut. Manchmal war dieser sogar auf seinen Sohn eifersüchtig. Nach dem Tod seines Vaters vereinigte Johann mit 24 Jahren sein eigenes Orchester mit dem seines Vaters. Ein unwahrscheinlicher Aufstieg zum Weltruhm lag darin, dass die Leute zu tanzen und Musik zu hören begannen. Damals reiste Johann Strauß Sohn nach Russland, Paris und London. Im Sommer 1872 fuhr Strauß sogar zum Weltfriedensfest nach Boston. Dort spielte er mit einem 800 Mann starken Orchester vor einem riesigen Publikum seine Walzer und Kompositionen. Er war ein talentierter Komponist und wurde als Walzerkönig mit Einladungen und Ehrungen überschüttet. 1899 starb Johann Strauß Sohn im Alter von 74 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung. Er komponierte Musik überhaupt. Er schrieb über 550 Kompositionen. Zahlreiche Werke zählen heute zur bekanntesten. Einer seiner berühmtesten Walzer ist „An der schönen blauen Donau".