Gleichwarme und wechselwarme Tiere unterscheiden sich in der Art und Weise, wie sie ihre Körpertemperatur regulieren.
Gleichwarme Tiere (Endothel, homoiotherm): Diese Tiere sind in der Lage, ihre Körpertemperatur unabhängig von der Umgebungstemperatur konstant zu halten. Sie erzeugen Wärme durch ihren Stoffwechsel und haben Anpassungsmechanismen, um ihre Temperatur zu regulieren.
Beispiele:
- Vögel (z.B. Adler, Spatzen): Sie haben eine konstante Körpertemperatur, die meist bei etwa 40-42 °C liegt.
- Säugetiere (z.B. Menschen, Hunde): Auch sie halten eine Körpertemperatur von etwa 36-38 °C unabhängig von den äußeren Bedingungen.
Wechselwarme Tiere (Ectotherm, poikilotherm): Diese Tiere sind abhängig von der Umgebungstemperatur, um ihre Körpertemperatur zu regulieren. Sie können ihre Körpertemperatur nicht aktiv auf einem konstanten Niveau halten und sind oft weniger aktiv, wenn es kalt ist.
Beispiele:
- Reptilien (z.B. Schlangen, Eidechsen): Ihre Körpertemperatur variiert mit der Umgebungstemperatur und sie suchen oft die Sonne auf, um sich aufzuwärmen.
- Amphibien (z.B. Frösche): Auch sie sind wechselwarm und brauchen warme Bedingungen, um aktiv zu sein.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass gleichwarme Tiere ihre Temperatur selbst regulieren können, während wechselwarme Tiere darauf angewiesen sind, ihre Temperatur durch externe Wärmequellen zu beeinflussen.